Ecuador ist ein Land, das reich ist an Geschichte, kultureller Vielfalt und landschaftlicher Schönheit: Berge und tropische Regenwälder, das Inka-Reich, gut erhaltene Architektur aus der frühen Kolonialzeit, andische Textilien und die Galápagos-Inseln. Doch Korruption, Ungerechtigkeit und soziale Diskrepanzen haben zu großflächigen Unruhen und verbreiteter Armut geführt.
Tausende haben das Land auf der Suche nach einem besseren Leben verlassen und geschätzte 10% der Ecuadorianer leben derzeit im Ausland, die Mehrheit davon in den USA und Spanien. Das Geld, das sie nach Hause schicken, ist nach dem Export von Erdöl die zweitgrößte Einnahmequelle des Landes, aber es führt auch zum Zerbruch von Familien.
Viele Migranten lassen ihre Familien zurück. Sie sind oft nicht in der Lage, regelmäßig nach Ecuador zu kommen, und manche gründen sogar eine neue Familie in ihrer neuen Heimat. Die Zurückgebliebenen werden schnell einsam, da ihnen der familiäre Zusammenhalt fehlt. Eltern, die ausgewandert sind, können zwar finanziell für ihre Kinder sorgen, aber sie können sich nicht persönlich um sie kümmern oder ihnen starke Werte vermitteln.
Die Studierenden und Hauptamtlichen der CECE (der IFES-Bewegung in Ecuador) leben das Evangelium in dem Wissen um seine Relevanz für das tägliche Leben an den Universitäten und in der Gesellschaft. Die CECE bietet einen alternativen Rahmen, wo Studenten wachsen und sich gegenseitig unterstützen können. Füreinander da zu sein und Freundschaften zu pflegen, ist ihnen sehr wichtig, da die Einzelnen so auch seelsorgerliche Begleitung erfahren.
Hidalgo studiert in der Hauptstadt Quito. Er schreibt: „CECE ist für mich wie eine Familie. Hier wollen wir Gott dienen und anderen von seinem Heilsplan erzählen. Wir sind Freunde, Brüder und Schwestern, Kollegen auf dem Missionsfeld. Wir leben in schwierigen Zeiten inmitten endloser Zerstreuungsangebote. Doch wir suchen nach dem, was das Leben ausmacht, und möchten Gott und anderen dienen."
Danken Sie Gott, dass wir in Jesus zu seiner Familie gehören. Bitte beten Sie, dass die Studierenden in der CECE und anderen IFES-Bewegungen einander mehr und mehr lieben und dienen.
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